Autismus-Ambulanz Region Rostock

Geschichte der Ambulanz

Die Autismus-Ambulanz Region Rostock entstand auf der Grundlage eines Netzwerkprojekts zur Erkennung, Behandlung und Beratung von Menschen mit Autismus, welches 1998 von der ersten Autismus-Ambulanz Mecklenburg Vorpommerns in Neubrandenburg erstellt wurde.

In Rostock etablierte sich unter dem Dach der Volkssolidarität im Jahr 1999 zunächst eine von drei geplanten Außenstellen. Damit wurde erstmalig die wohnortnahe und klientzentrierte Arbeit mit Menschen mit Autismus in der Region Rostock möglich. Der Informations- und Aufklärungsbedarf hinsichtlich des Störungsbildes war sehr hoch. Darum stellte die Öffentlichkeitsarbeit neben der Diagnostik und der Therapie eine Hauptaufgabe der neuen Außenstelle dar. Es galt, Institutionen wie Schulen, Kindertagesstätten, Werkstätten für Behinderte, aber auch Kinderärzte, Mediziner anderer Fachrichtungen sowie Kliniken für das bisher wenig beachtete Behinderungsbild zu sensibilisieren. Während der Projektphase hatte sich die Außenstelle zu einer in der Region akzeptierten, eigenständigen Institution entwickelt.

Die Volkssolidarität Kreisverband Rostock-Stadt e.V. übernahm im Januar 2001 die Trägerschaft. Nach einer stimmungsvollen „Zwischenstation” in der Östlichen Altstadt über drei Jahre bezog die Autismus-Ambulanz Region Rostock im März 2004 neue Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe des Rostocker Hauptbahnhofes. Hier bestehen sowohl für unsere Klienten als auch für die Mitarbeiter optimale Bedingungen.

2007 wechselte die Leitung der Ambulanz: Für Fr. Dr. Werner übernahm Fr. Dr. Schubert die Ambulanzleitung.

Durch die Autismus Ambulanz Rostock werden 195 Klienten betreut.